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The Kiss Gustav Klimt, 1907-8 Vienna (65 x 100 cm)
Completed in the central part of the artist's 'gold period', 'The Kiss' really
is one of Klimt's key works, especially in its surpassing of the anguish often
evoked by the female figure in previous works.
In The Kiss the two youths delight in their love safe from the dark threat of
'opposing forces'; a complete balance is thus achieved between the male and
female universe. The small rectangular elements decorating the man's cloak and
the circular ones on the woman's dress are simply juxtaposed, but the harmony of
the two lovers is splendidly taken up again in the 'bell' protecting their
bodies.
Klimt shows the woman kneeling at the man's feet, and to do this he has had to
leave the lower part of the latter vague. The result is that the man's strength
is expressed by his support of the young woman in his arms, but in so doing his
face is hidden while hers is shown off in all its beauty.
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Der Kuss Gustav Klimt, 1907-1908 Wien (65 x 100 cm).
Auf dem Höhepunkt der "goldenen Periode" geschaffen, stellt "Der Kuss"
tatsächlich eines der Schlüsselwerke Klimts dar. Dies vorallem im Hinblick auf
die Überwindung der Beklemmung, welche die weibliche Figur der vorangegangenen
Werke hervorrief.
Im Kuss geniessen die beiden jungen Leute ihre Liebe, geschützt von der dunklen
Drohung "widriger Kräfte". So wird ein vollständiges Gleichgewicht zwischen der
weiblichen und der männlichen Welt erreicht. Die kleinen, rechteckigen Elemente,
welche der Mantel des Mannes aufweist und die Kreise, welche sich auf dem Kleid
der Frau befinden, sind einfach nebeneinandergestellt, aber die Harmonie des
Liebespaars wird mit der "Glocke", welche ihre Körper schützt, wundervoll
zusammengefasst.
Klimt hat die Frau kniend zu den Füssen des Mannes dargestellt und musste darum
dessen unteren Teil vage lassen. Der Mann drückt deshalb seine Kraft durch das
Halten der Frau in den Armen aus, ist aber gezwungen, sein Gesicht zu verbergen,
während ihr Gesicht sich in all seiner Schönheit zeigt.
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